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Gottes Umgang mit seinen Kindern

Wenn ich im Alten Testament studiere, dann stelle ich immer schon nach wenigen Versen, oder gar schon nach wenigen Worten fest, dass es mir doch sehr schwer fällt nachzuvollziehen, wie die Menschen damals agiert haben. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass die gesellschaftlichen Strukturen dieser Zeit wenig Ähnlichkeit mit den heutigen haben. Zudem habe ich wenig Verständnis oder Akzeptanz für viele der Ansichten, die damals so gepflegt wurden. Und was mir häufig besonders schwer fällt ist, mit Hilfe der sehr knappen Schilderungen über die Gedankengänge und Gefühle der dort beschrieben Personen, ein Bild davon zu entwickeln, wer diese Menschen eigentlich waren. Ich persönlich könnte jetzt auf die bis ins kleinste Detail beschriebenen Vorschriften in Levitikus und Deuteronomium durchaus verzichten, würde ich stattdessen aber sehr freuen, mehr Einblick zu gewinnen, wer Abraham, Mose, aber auch Hagar, oder Sara, oder Eva und Adam als Mensch waren. Dennoch ist das Alte Testament hei

Fireside zum Thema Notfallvorsorge

Am Samstag, dem 21. Mai wird Bruder S. Dzierzon um 14.30 Uhr einen Vortrag zum Thema Notfallvorsorge halten.  Schwerpunkt des Vertrags werden die Themen Essensvorrat , sowie die Möglichkeit im Notfall ohne Strom zu kochen und zu heizen sein.  Im Anschluss wird Bruder Dittmar Hirsch noch ein paar Beispiele zum Thema Brandschutz zeigen, sowie verschiedene Möglichkeiten des Brandschutzes demonstrieren.  Zum Schluss wollen wir das Ganze beim gemeinsamen Grillen ausklingen lassen. Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Interessierten herzlich ein zu kommen, Fragen zu stellen und sich gemeinsam mit uns zu beraten und natürlich auch das Essen zu genießen.

Der Herr sorgt für die Seinen

Was wir von Hagar lernen können Es ist jetzt schon ein paar Wochen her, seit wir entsprechend des Leitfadens die Geschichte von Abraham gelesen haben. In den heiligen Schriften gibt es typischerweise sehr populäre Geschichten, die jeder kennt. Und dann aber ganz viel, worüber weniger gesprochen wird, was aber deshalb nicht weniger kostbar ist. Solche Teile der heiligen Schriften sind dann vermutlich das, was man liest und denkt: „Ach Mensch, das ist mir irgendwie noch nie aufgefallen“, oder „Das habe ich so nie gelesen“. Dieses Jahr ging es mir so mit der Geschichte von Hagar, der Magd Saras. Klar kannte ich die Geschichte, aber dieses Jahr hat sie besonders zu mir gesprochen, ist mir besonders ins Herz gedrungen. Nun war es so, dass Abraham und Sara schon sehr sehr alt, aber kinderlos waren. Und offensichtlich hat das hat beide sehr belastet, denn wir lesen in der Schrift, wie Abraham Gott gegenüber seine Trauer über die Kinderlosigkeit ausdrückt. Aber wir können nur spekulieren,

Einladung zur Pfahl-FHV-Aktivität

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  Am Samstag, dem 14. Mai sind alle Schwestern und Freundinnen der Kirche herzlich eingeladen, an einer Wanderung in der Saale-Unstrut-Region teilzunehmen.   Es ist eine Gelegenheit, die wunderbare Natur, die der Herr für uns erschaffen hat, zu genießen und gleichzeitig mit Schwestern und Freundinnen zusammen zu sein, zu plaudern, sich gegenseitig zu verstehen und zu stärken.

Was ist wirklich von Bedeutung?

Es geht um ewige Prioritäten Wir kleben Labels und Etiketten auf Menschen: Ein Querdenker, ein Ungläubiger, ein Harz-IV-er, ein Ablehner des Systems, ein Nutznießer des Systems. Was kann Gutes aus Nazareth kommen? Und ab damit in die vermeintlich passende Schublade - schnell gern auch in die unterste Lade. Egal wer einteilt, ganz gleich wer überprüft, es ist und es kann nur fehlerhaft sein. Und es wird ohne Gott immer fehlerhaft bleiben.   Präsident Nelson sprach im Januar vom Sterben der Religion in Europa. Was bedeutet diese Aussage für mich? Das heißt nicht, dass niemand mehr an einen Gott glaubt, keiner mehr in eine Kirche gehen wird. Fehlen wird vermehrt das Umsetzen des „Liebe deinen Nächsten“, vielleicht auch die Unkenntnis des Inhaltes der Bergpredigt, das "Einer trage des Anderen Last", dass Umsetzen der ewigen Werte, der Verlust und der Einfluss von Inspirationen in allen Entscheidungen, Gesetzen, Verordnungen, im Umgang miteinander, in der Weitsicht

Ein Ort, an dem wir uns versammeln

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  Warum wir uns am Sonntag versammeln     Das Vogelhaus  von Horst Rehmann   Die Straßen sind wie leergefegt, der Frost hat alles lahmgelegt, nur im Vogelhaus herrscht Leben, auch am Futterring daneben.   Durch die klaren Fensterscheiben, sieht man gern dies wilde Treiben. Wenn die Amseln und die Meisen hastig ihre Körnchen speisen.   Auch wenn ein kleiner Fink geschickt an einem Meisenknödel pickt, oder wenn die frechen Spatzen Futter aus dem Häuschen kratzen.   Erst wenn die Dunkelheit anbricht, und an den Straßen brennt das Licht, dann ist das Vogelhäuschen leer, vorbei der bunte Flugverkehr.   Seit einiger Zeit steht bei uns auf dem Gemeindegrundstück in Plauen ein Vogelhäuschen. Anlass, es dort aufzustellen, war die Zeit des Lockdowns. Lange Zeit war es uns nicht möglich, uns wie gewohnt im Gemeindehaus zu versammeln. Erst nach und nach fanden wir uns mit den digitalen Möglichkeiten zurecht, um uns wenigstens vor den Bildschirmen im eigene